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Wahlweise: Stoff oder Leder

Vor- und Nachteile zweier Bezugsmaterialien
 

Sitzen, lümmeln, liegen – wir bei Möbel Kallies lieben Sessel und Sofas. Die Möbelstücke zum Relaxen werden jeden Tag benutzt, müssen Jeans und Kinderhänden standhalten. Und das über Jahre. Klar, dass der Polster-Bezug auf Schmutz und mechanischen Abrieb möglichst robust reagieren sollte, um lange zu überleben. Und er sollte auch schön aussehen, denn Kleider machen schließlich auch Möbel.

Auf welchem Bezugsmaterial nimmt man nun am Besten Platz? Leder ist Natur pur, robust, pflegeleicht, also das ideale Bezugsmaterial für Sitzmöbel? Könnte man denken. Stimmt aber nicht immer. Denn Leder reagiert auf Wärme, Licht und Schmutz und zwar je natürlicher es nach dem Gerben belassen wurde desto empfindlicher.

Hochwertiges Anilin-Leder besitzt nur eine leichte Oberflächenbehandlung. Dadurch behält es seine natürliche Optik und Haptik, bekommt im Laufe der Zeit jedoch eine typische Patina. Die Oberfläche von Semianilin- Leder wird mit Bindemitteln, Fixierstoff und Farbpigmenten versehen und hält so Schmutz und Licht schon eher stand. Wesentlich robuster ist dagegen  technisches Leder. Seine Oberfläche wird mehrmals behandelt. Leider verliert es dadurch an Natürlichkeit. Hautfalten, Insektenstiche, die den Charme von Leder ausmachen, sieht man kaum mehr.

„Stoff auf Polstermöbeln ist empfindlich.“ Auch dieses Vorurteil stimmt nicht immer. Denn gerade in den letzten Jahren können dank innovativer Techniken moderne Polsterstoffe mit schmutzabweisender Ausrüstung versehen werden. Darüber hinaus ist Gewebe mit einem hohen Anteil an Kunstfasern von Natur aus lichtecht, schwer entflammbar und robust. Bis zu 80.000 Scheuertouren verkraften heute manche Stoffe, da sind Jeans und Kinderhände kein Problem mehr.

Reine Naturstoffe aus Baumwolle oder Seide sind da schon wesentlich empfindlicher und nicht wirklich zu empfehlen. Es sei denn, die Bezüge lassen sich abziehen, reinigen und bei Bedarf auswechseln. Auch Sitzmöbel mit Hussen machen einen Stoffwechsel und jede Mode problemlos mit.

Die kleine Lederpflege
 

Naturbelassenes Leder sollte regelmäßig mit einem weichen, trockenen oder leicht feuchten Fensterleder abgestaubt werden. Ganz wichtig: Leder darf nicht durchfeuchten und starkes Reiben sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Zweimal jährlich ist eine Behandlung mit Spezial-Pflegemitteln zu empfehlen, welche vor Flecken und Verschmutzungen schützen. Die Fachberater bei Möbel Kallies informieren Sie gern über das passende Pflegemittel, welches Sie käuflich erwerben können. Hier sind einige Pflegemittel erklärt:

LongLifeLeder wird von Zeit zu Zeit mit einem LongLife Pflegeset gereinigt. Immer erst mit einem synthetischen Schwamm und LongLife Reiniger die Lederoberfläche reinigen. Als Schutz die LongLife Creme ohne Druck mit einem weichen Tuch auftragen.

Für gewachstes Leder empfiehlt sich ein Reiniger, der schonend den Oberflächenschmutz entfernt. Die passende Pflegecreme baut die Wachsschicht wieder auf, so dass Kratzer und Farbveränderungen beseitigt werden.

Farbe und Frische für pigmentierte Leder: Damit die Farbauffrischung tief ins Leder eindringen kann, müssen die Hautporen des Leders sauber und frei sein. Der Spezialreiniger befreit das Leder besonders schonend und gründlich von Schmutzpartikeln. Die Farbauffrischungs-Lotion wird so ideal aufgenommen.
 
Der Fleck muss weg - Fleckentfernung bei Polsterstoffen
 

Grundsätzlich richtet sich die Pflege nach der genauen Beschaffenheit des Bezugsstoffes des Polstermöbels. Deshalb ist es in jedem Fall ratsam, die Experten bei Möbel Kallies schon beim Kauf auf die Pflegeeigenschaften anzusprechen und eventuell passende Pflegemittel zu erstehen.

Die normale, regelmäßige Reinigung bei Polstermöbeln erfolgt generell mit weicher Bürste und Staubsauger. Ist eine gründlichere Reinigung erforderlich, so empfiehlt sich Trockenshampoo auf einem feuchten, ausgedrückten Schwamm zu sprühen, etwas aufschäumen und auftragen. Das Ganze mit weicher Bürste abbürsten.

Bei problematischen Flecken sollte immer der Fachmann zu Rate gezogen werden.